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WhatsApp und Viber : Messenger sollen in Iran verboten werden

  • Aktualisiert am

Irans Justiz will Messenger im Land blockieren Bild: dpa

In Iran sollen fast alle Messenger fürs Smartphone blockiert werden. Damit müssten die Nutzer auf beliebte Dienste wie WhatsApp verzichten. Es wäre aber auch eine Niederlage für Präsident Ruhani.

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          Fast alle Kommunikationsprogramme auf Smartphones sollen in Iran verboten werden. Die iranische Oberstaatsanwaltschaft forderte den Kommunikationsminister auf, innerhalb eines Monats die in dem Land äußerst beliebten Smartphone-Kommunikationsprogramme Viber, Tango und WhatsApp zu blockieren. Sonst werde die Staatsanwaltschaft dies über ihre eigene Kanäle tun, berichtete die Nachrichtenagentur ISNA am Samstag.

          Mit dieser Entscheidung geht die Internet-Paranoia in Iran in die nächste Runde. Die Behörde für Internetkriminalität hatte schon Anfang des Jahres ein Verbot der Kommunikationsprogramme gefordert. Über diese Programme könnten Informationen im Ausland landen, was für das Land eine große Gefahr werden könnte.

          Die Regierung von Präsident Hassan Ruhani ist für eine Aufhebung der Internetzensur. Ihrer Ansicht nach sollten alle Iraner freien Zugang zu sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter haben. Das islamische Establishment sieht diese Netzwerke jedoch als Spionageapparate der Vereinigten Staaten und eine Mitgliedschaft als Sünde.

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