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Westafrika : Putsch in Guinea-Bissau - Präsident getötet

  • Aktualisiert am

Präsident Bernardo Nino Viera fiel einem Putsch zum Opfer Bild: REUTERS

Im westafrikanischen Guinea-Bissau hat das Militär einen Putsch unternommen und den Präsidenten Bernardo Nino Viera erschossen. Offenbar stehen die Putschisten dem zuvor getöteten Armeechef General Batista Tagme Na Wai nahe.

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          Das Militär in Guinea-Bissau hat nach portugiesischen Berichten einen Putsch unternommen und den Präsidenten getötet. Wie die portugiesische Nachrichtenagentur Lusa am Montag berichtete, griffen Militärs die Residenz von Präsident Bernardo Nino Viera an und erschossen ihn. Der Sicherheitsberater des Präsidenten bestätigte dessen Tod.

          Einem Bericht des französischen Radiosenders RFI zufolge wurde der Präsident der früheren portugiesischen Kolonie von einer Gruppe Militärs angegriffen, als er sein Haus verließ. Schon am Morgen waren rund um den Präsidentenpalast in der Hauptstadt Bissau über einen Zeitraum von mehreren Stunden Schüsse zu hören.

          Die Täter ständen dem am Sonntagabend bei einem Anschlag auf das militärische Hauptquartier ums Leben gekommenen Armeechef General Batista Tagme Na Wai nahe. Sie machten Präsident Vieira für den Tod des Armeechefs verantwortlich. Nach dem Anschlag auf den General war es in Bissau zu Schießereien und Explosionen gekommen. Zwei private Radiosender mussten auf Drängen der Armee den Sendebetrieb einstellen.

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