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Proteste in Mexiko : Wer steckt hinter der rechtspopulistischen Frena-Bewegung?

Gegner des mexikanischen Präsidenten auf dem Zócalo Platz vor dem Regierungspalast am 23. September Bild: EPA

In Mexiko demonstrieren Präsidentengegner vor dem Regierungspalast. Sie wollen Andrés Manuel López Obrador stürzen – auch wegen seiner Corona-Politik.

          3 Min.

          Nachdem Andrés Manuel López Obrador 2006 die Präsidentenwahl verloren hatte, belagerten seine Anhänger im Protest gegen die „gestohlene Wahl“ über Monate die Avenida Reforma im Zentrum von Mexiko-Stadt. Inzwischen sitzt „Amlo“, wie die Mexikaner López Obrador nennen, im Präsidentenpalast. Und seine Gegner haben die Belagerungstaktik übernommen.

          Tjerk Brühwiller

          Korrespondent für Lateinamerika mit Sitz in São Paulo.

          Seit mehreren Tagen kampieren Anhänger der „Nationalen Anti-Amlo-Front“ (Frena) im Zentrum der Hauptstadt. In der vergangenen Woche musste die Polizei den Protest aufgrund einer einstweiligen Verfügung gar auf den Zócalo vorlassen, den riesigen Platz vor dem Regierungspalast. Dort stehen nun Zelte und wehen Nationalflaggen. Die Forderung der Frena: López Obrador soll zurücktreten.

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