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Umfrage : Weltweit Zweifel am Schutz vor schweren Cyberangriffen

Oberstaatsanwalt Georg Ungefuk bei der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) vor einer Animation, die Cyberangriffe auf europäische Computer während einer Dauer von 30 Tagen zeigt. Bild: dpa

Wie gut sind Staaten gerüstet gegen den digitalen Diebstahl sensibler Daten, die Zerstörung von Infrastruktur und die Manipulation von Wahlen? Die Skepsis ist in vielen Ländern groß. Aber nicht in allen.

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          Eines ist gewiss: Reiner Zufall ist die zeitliche Kongruenz zwischen dem derzeit in Deutschland diskutierten digitalen Datenklau und der Umfrage, die das Pew Research Center diese Woche veröffentlicht hat. Hierzulande hat die Tat eines jungen Mannes aus Mittelhessen, eines laut Fachleuten bestenfalls durchschnittlich talentierten Hackers, die Aufmerksamkeit wieder einmal auf das Thema Cyberangriffe gelenkt. An der Attacke selbst lag das kaum. Schließlich findet eine derartige Form digitalen Datenmissbrauchs ständig statt.

          Das Interesse speiste sich in erster Linie aus der Prominenz vieler der knapp tausend Opfer. Unter ihnen befinden sich zahlreiche Politiker und Prominente. Inwieweit die Aufregung berechtigt ist, wird sich erst noch zeigen. Sollte der Verdächtige die Daten im Darknet erworben haben, würde das den Fall auf eine neue Ebene heben. Wie ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main am Donnerstag mitteilte, gibt es dafür bislang jedoch keine konkreten Hinweise.

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