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Washington : Papst zu erstem Besuch bei Obama eingetroffen

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Herzliche Begrüßung: Papst Franziskus wird von Präsident Obama in Washington empfangen Bild: AFP

Es ist seine erste Visite bei Präsident Obama: Papst Franziskus ist zu seinem Besuch in den Vereinigten Staaten eingetroffen. Bis Sonntag wird er neben Washington auch New York und Philadelphia besuchen.

          Papst Franziskus ist zu seinem ersten Besuch als Oberhaupt der katholischen Kirche in den Vereinigten Staaten eingetroffen. Der amerikanische Präsident Barack Obama und seine Familie sowie Vizepräsident Joe Biden holten den Papst nach der Landung auf der Luftwaffenbasis Andrews nahe Washington persönlich auf dem Rollfeld ab. Begeisterte Gläubige jubelten und klatschten, als der 78 Jahre alte Argentinier das Flugzeug verließ und den roten Teppich entlangschritt.

          Heiligsprechung des Missionars Junipero Serra

          Der Papst war direkt von einem dreitägigen Besuch in Kuba nach Washington geflogen. Am Mittwoch ist ein offizielles Treffen zwischen Obama und Franziskus im Weißen Haus geplant. Anschließend will sich der Papst den Gläubigen bei einer Fahrt durch die Innenstadt von Washington zeigen, ehe er ein Gebet mit den katholischen amerikanischen Bischöfen in der St.-Matthäus-Kathedrale abhält. Am Nachmittag will Franziskus in einer Messe den Missionar Junipero Serra heiligsprechen, der im 18. Jahrhundert den Katholizismus nach Kalifornien brachte.

          Bei der indianischen Bevölkerung stößt die Heiligsprechung wegen der oft gewaltsamen Bekehrung der amerikanischen Ureinwohner auf Kritik. Am Donnerstag wird Franziskus als erster Papst vor beiden Kongresskammern in Washington sprechen.

          Weitere Stationen der Reise sind New York, wo Franziskus am Freitag eine Rede vor den UN hält, sowie am Samstag und Sonntag das Weltfamilientreffen der katholischen Kirche in Philadelphia. Alle drei Jahre pilgern Katholiken aus allen Kontinenten zu dem religiösen Großereignis, das zuletzt im Sommer 2012 in Mailand stattfand.

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