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Washington : Nationalgarde steht zum Schutz von Monumenten bereit

  • Aktualisiert am

Eine Statue von Abraham Lincoln in Washington Bild: EPA

In den vergangenen Wochen waren mehrere Statuen, die mit Rassismus in Verbindung gebracht werden, gestürzt worden. Der Präsident lässt ermitteln und gefährdete Denkmäler nun von der Nationalgarde bewachen.

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          Die Nationalgarde steht auf Veranlassung der amerikanischen Regierung zum Schutz von Denkmälern in der Hauptstadt Washington bereit. Die rund 400 aktivierten Mitglieder seien bislang in Bereitschaft und würden die Parkpolizei unterstützen, um „jede Verunstaltung oder Zerstörung“ zu verhindern, erklärte der Sprecher der Nationalgarde in Washington, Craig Clapper. Die Nationalgarde zählt zur Reserve der amerikanischen Armee.

          Die Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd haben in Amerika eine Debatte über die Erinnerungskultur des Landes angestoßen. In verschiedenen Landesteilen machten Demonstranten kurzen Prozess und brachten Statuen zu Fall, die historische Figuren darstellen, die in Verbindung mit Rassismus gebracht werden. In Washington waren Demonstranten am Montagabend bei dem Versuch gescheitert, eine Statue des siebten Präsidenten Andrew Jackson zu stürzen.

          „Ich glaube, viele der Leute, die Statuen niederreißen, haben keine Ahnung, was die Statue ist“, sagte Präsident Donald Trump bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Er stellte abermals eine Verfügung zum besseren Schutz von Denkmälern in Aussicht, die er bis Ende der Woche unterschreiben wolle. Zudem sagte er, dass die Bundespolizei FBI gegen Hunderte Personen im Zusammenhang mit der Beschädigung von Monumenten und Gebäuden ermittele.

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