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Amerikanische China-Politik : Neue Strategie heißt „Integrierte Abschreckung“

  • -Aktualisiert am

Grundsatzrede: Anthony Blinken in der George Washington University Bild: AP

Putins Krieg in Europa mag amerikanische Ressourcen binden. Washington stellt aber klar, dass es China und die Bedrohungen durch das Land nicht aus den Augen verliert.

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          Eigentlich wollte Außenminister Antony Blinken seine Grundsatzrede zur amerikanischen China-Politik Anfang Mai halten. Neudeutsch gesprochen sollte sie die Reise von Präsident Joe Biden nach Südkorea und Japan „framen“, also in den richtigen Deutungsrahmen stellen. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat auch in Ostasien Sorgen hervorgerufen.

          Majid Sattar
          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Und die amerikanische Regierung wollte den Verbündeten in der Region versichern, ihr verstärktes Engagement in Europa bedeute nicht, dass sie die chinesische Herausforderung aus den Augen verliert. Eine Covid-Infektion Blinkens führte zur Verschiebung der Rede an der George-Washington-Universität. Und ein gewisser Vorfall während der ersten Asien-Reise des Präsidenten sorgte dafür, dass das Manuskript des Außenministers angepasst werden musste.

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