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Donald Trump oder Joe Biden? : Was für den Westen auf dem Spiel steht

  • -Aktualisiert am

Donald Trump geht während des Nato-Gipfels in Großbritannien am 4. Dezember 2019 an Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel vorbei. Bild: AP

Eine Wiederwahl Donald Trumps wäre vielleicht das Ende des Westens. Doch leicht hätten es die Europäer auch mit einem Präsidenten Joe Biden nicht. Seine Außenpolitik liefe wohl auf ein „America first light“ hinaus.

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          In Europa blicken viele auf die amerikanische Präsidentenwahl am 3. November in der Hoffnung, dass nach einem Macht- und Personalwechsel im Weißen Haus die transatlantischen Beziehungen konflikt- und streitärmer werden und wieder die Charakterisierung „Partnerschaft“ verdienen. Die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, hat das in ihrer Rede zur Lage der Union in die Formulierung gekleidet, Brüssel sei bereit, an einer neuen transatlantischen Agenda zu bauen.

          Von Joe Biden, dem Kandidaten der Demokraten für das Präsidentenamt, wird erwartet, dass er wieder Amerikas Bündnisse in den Mittelpunkt rücken wird; dass er Bündnispartner nicht verunglimpft und nicht ständig Streit mit ihnen sucht, zum Beispiel in der Handelspolitik; dass er sich nicht wie der Amtsinhaber einem engen und engstirnigen Nationalismus hingibt, sondern sich wieder dem Multilateralismus zuwendet. Wie wenig Donald Trump davon hält, hat er oft genug bewiesen, zum Schrecken und Ärger vieler Europäer, die Multilateralismus und internationale Zusammenarbeit als ihre DNA ansehen.

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