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FAZ Plus Artikel Truppenabzug der Amerikaner : Eine Lücke in Syrien

Präsenz des mächtigsten Staates: Amerikanische Truppen 2017 im Norden Syriens Bild: AFP

Amerika wird bald nicht mehr am Boden Syriens präsent sein. Nicht nur für das Assad-Regime ist das eine positive Entwicklung. Auch Iran und die Türkei reagieren mit Genugtuung. Das hat gute Gründe. Ein Kommentar

          Unter Präsident Donald Trump tun die Amerikaner, was auch in Deutschland von ganz linken bis ganz rechten Kreisen oft von ihnen verlangt worden ist: Sie gehen nach Hause. Der von Trump angekündigte Abzug der in Syrien stationierten amerikanischen Soldaten hat Teile der Elite in Washington tief verstört und sogar zur Rücktrittserklärung von Verteidigungsminister James Mattis geführt, der als einer der letzten Pragmatiker in der Umgebung Trumps gilt. Aber im Sinne der Wahlversprechen des amerikanischen Präsidenten ist die Entscheidung durchaus folgerichtig.

          Bald wird sich in Syrien zeigen, was es bedeutet, wenn der mächtigste Staat dort nicht mehr am Boden präsent ist. Nicht nur für das Assad-Regime in Damaskus ist das eine gute Entwicklung. Mit besonderer Freude wurde die Nachricht auch in Ankara und Teheran aufgenommen. Iran und die Türkei wollen in die Lücke stoßen, die der amerikanische Abzug hinterlassen wird. Für den türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan ist Trumps Entscheidung ein Geschenk Gottes. Endlich stehen die Amerikaner den türkischen Ambitionen im Nordosten Syriens nicht mehr im Wege.

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          Michael Martens

          Korrespondent für südosteuropäische Länder mit Sitz in Wien.

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