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Corona-Proteste : Triest, die Hauptstadt der italienischen Impfgegner

Dagegen: Hafenarbeiter in Triest Bild: AFP

In Italien treffen sich Impfgegner jede Woche auf der Straße. Vor allem in Triest kommen dann freiheitsliebende Bürgerliche und renitente Dockarbeiter, rechte Schwurbler und linke Anarchisten zusammen.

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          Die Piazza dell’Unità d’Italia von Triest macht ihrem Na­men dieser Tage keine Ehre. Vielmehr ist der „Platz der Einheit Italiens“ – ein mächtiger urbaner Raum, der von klassizistischen Repräsentationsbauten gesäumt ist und sich zum Adriahafen hin öffnet – derzeit der eminente Schauplatz der Uneinigkeit des Landes im Jahr zwei der Pandemie. Seit Wochen finden hier immer samstags die Demonstrationen der Impfgegner und der Maßnahmenskeptiker statt.

          Matthias Rüb
          Politischer Korrespondent für Italien, den Vatikan, Albanien und Malta mit Sitz in Rom.

          Es ist ei­ne krude Mischung aus freiheitsliebenden Bürgerlichen und renitenten Dockarbeitern, aus rechten Schwurblern und linken Anarchisten. Die meisten De­monstranten sind friedlich. Eine Minderheit ist aber auf Krawall mit der martialisch auftretenden Einsatzpolizei aus, die mit Wasserwerfern und Tränengas die Herausforderung gern annimmt.

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