https://www.faz.net/-gpf-a35t7

EU-Erweiterung auf dem Balkan : Wenig Hoffnung für sechs Länder

Möchte gern EU-Mitglied werden: Zoran Zaev, Ministerpräsident von Nordmazedonien Bild: AFP

Sechs südosteuropäische Staaten wären gerne EU-Mitglieder. Mit einigen wird auch schon verhandelt. Aber nicht nur der französische Staatspräsident findet: 27 Mitgliedstaaten seien erst einmal genug.

          3 Min.

          Soll die Europäische Union weiter wachsen, oder ist sie angesichts ihrer derzeitigen inneren Verfassung längst zu groß? Sieht man vom Sonderfall Türkei ab, gibt es sechs Staaten, die der EU gerne beiträten: Albanien, Bosnien-Hercegovina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien. Emmanuel Macron steht jedoch nicht allein mit der Ansicht, bevor die EU sich nicht reformiert habe, sei an Aufnahmen neuer Mitglieder nicht zu denken.

          Michael Martens

          Korrespondent für südosteuropäische Länder mit Sitz in Wien.

          Schließlich funktioniere sie schon mit 27 Mitgliedern nicht gut – wie also könne sie da mit 33 besser arbeiten, lautet eine rhetorische Frage des französischen Präsidenten. Doch solche Skepsis ändert nichts daran, dass der in allen Himmelsrichtungen von EU-Staaten umgebene westliche Balkan geographisch der Innenhof Europas bleibt. Was dort geschieht, nicht nur auf der „Balkan-Route“, bleibt nicht ohne Auswirkung auf den Rest des Kontinents. Wie also steht es um die Beziehungen zwischen der Region und der EU, und wie lassen sie sich gestalten?

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Pfizer stellt den Impfstoff in Belgien und den Vereinigten Staaten her.

          Impfstoffherstellung : Qualitätsproblem bremst Biontech

          Pfizer und Biontech müssen ihrem hohen Tempo Tribut zollen und können nur halb so viele Impfstoffdosen liefern wie ursprünglich geplant. Wer macht das Rennen?