Gegen illegale Migration : Wie Österreich dem Balkan beim Abschieben hilft

Österreichs Innenminister Karl Nehammer sagt auf seiner Westbalkan-Reise, der Schutz der dortigen Grenzen sichere auch die österreichische Grenze. Denn in der Region zeichnen sich neue Migrationsrouten ab.
Seit einem Jahr überlagert die Pandemie auch das Thema, das zuvor Europa beständig in Atem gehalten hat: die Migration. Sicherheitsbehörden gehen allerdings davon aus, dass sich das bald wieder ändern könnte. So stützt sich das österreichische Innenministerium auf Schätzungen, nach denen derzeit knapp 100.000 illegale Migranten in Griechenland und auf dem Westbalkan auf eine Weiterreise in Richtung Norden und Westen warten. Viele von ihnen hätten keine Aussicht auf eine Bleibeberechtigung. Innenminister Karl Nehammer ist dieser Tage in die Westbalkan-Staaten Bosnien-Hercegovina, Serbien und Nordmazedonien gereist, um Unterstützung für den Grenzschutz, aber auch für Abschiebungen aus diesen Ländern anzubieten.
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