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Lehren aus der ersten Welle : Tödliche Unterschiede zwischen Spanien und Italien

Ein Polizist hält am 22. September ein Fahrzeug an einem Kontrollpunkt im Madrider Stadtviertel Usera an, der zur Eindämmung der Pandemie abgesperrt ist. Bild: dpa

Spanien und Italien waren die Länder in Europa, die von der ersten Covid-19-Welle am härtesten getroffen wurden. Während Spanien nun wieder die höchsten Infektionsraten verzeichnet, steht Italien gut da. Warum?

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          Die Madrider Regionalregierung bittet die spanische Armee „dringend“ um Hilfe im Kampf gegen die zweite Welle der Pandemie. An diesem Freitag werden in der spanischen Hauptstadtregion weitere Ausgangsbeschränkungen erwartet. Denn die bisher ergriffenen Maßnahmen wirken nicht: Innerhalb von 24 Stunden wurde in Spanien am Dienstag mit 241 Covid-19-Toten ein neuer Höchststand in diesem Spätsommer erreicht.

          Hans-Christian Rößler

          Politischer Korrespondent für die Iberische Halbinsel und den Maghreb mit Sitz in Madrid.

          Matthias Rüb

          Politischer Korrespondent für Italien, den Vatikan, Albanien und Malta mit Sitz in Rom.

          Immer mehr Spanier fühlen sich an das Frühjahr erinnert, als die Pandemie ihr Land schon einmal überrollte. Ein halbes Jahr war seitdem Zeit, um aus Fehlern zu lernen und um sich auf die zweite Welle vorzubereiten. Das gelang anderen Ländern offenbar besser – auch in Italien, wo das Virus in Europa zuerst und am heftigsten gewütet hatte.

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