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Angst, Zorn und Unfähigkeit : Warum Irans Luftabwehr die ukrainische Maschine traf

Wrackteile des abgeschossenen ukrainischen Passagierflugzeugs südwestlich von Teheran Bild: AP

Nach dem Abschuss des ukrainischen Flugzeuges bei Teheran lässt sich nach und nach erkennen, wie es zu dem Vorfall kam. Eine Rekonstruktion.

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          Iran hat zugegeben, dass seine Flugabwehr das ukrainische Passagierflugzeug PS752 mit 176 Menschen an Bord abgeschossen hat. Die Führung in Teheran beteuert, der Abschuss sei keine Absicht gewesen, sondern die Folge eines schrecklichen Irrtums. Westlichen Fachleuten scheint das plausibel. Justin Bronk vom Royal United Services Institute, dem wichtigsten wehrtechnischen Thinktank Großbritanniens, schrieb dazu am Freitag, zunächst seien die meisten Opfer ja Iraner und Kanadier gewesen – und eben nicht Bürger des Erzfeinds Amerika. Das lasse alle Verschwörungstheorien unwahrscheinlich erscheinen. Aber auch darüber hinaus habe Iran kein Motiv, über dem eigenen Luftraum ein ausländisches Passagierflugzeug abzuschießen.

          Bronk erinnert daran, dass sicherer Flugverkehr ein zentraler Pfeiler jeder Volkswirtschaft ist, die den Weg in die Moderne einschlagen will, und dass Iran seit Jahren größte Mühe hat, seine zivile Luftfahrt halbwegs im Gang zu halten.

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