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Nordkorea-Politik : Warum Europa Trump unterstützen sollte

  • -Aktualisiert am

Nordkoreas Außenminister Ri Yong Ho und die schwedische Außenministerin Margot Wallstrom bei einem Treffen in Schweden Bild: dpa

Seit 2015 herrscht Stille zwischen der EU und Nordkorea. Blickt man nach Amerika, hat sich die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehung in Sachen Denuklearisierung bereits gelohnt. Europa sollte sich ein Beispiel daran nehmen. Ein Gastbeitrag.

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          Die Außenpolitik Donald Trumps wird oftmals zu Recht kritisiert. Das darf den Blick darauf nicht verstellen, dass seine Administration trotz oder gerade wegen ihres oftmals unkonventionellen Vorgehens in den Konflikt zwischen der Staatengemeinschaft und Nordkorea Bewegung gebracht hat. Denn maßgeblich unterscheidet sich der gegenwärtige Verhandlungsprozess in Ansatz und Inhalten von den früheren Verhandlungen.

          Die in der Vergangenheit erzielten Abkommen waren, etwa mit Blick auf die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel, detaillierter und präziser als das Abkommen, das Trump und Kim Jong-un 2018 in Singapur unterzeichnet haben. Das Gipfeltreffen von Singapur schuf aber einen direkten Zugang zu Kim sowie dessen persönliche Verpflichtung zur Denuklearisierung, und es eröffnete ganz anders gelagerte Möglichkeiten der Verständigung zwischen beiden Seiten als in der Vergangenheit.

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