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Europäische Stabilität : Die Kosten des Handels mit Russland

  • -Aktualisiert am

Michail Borissowitsch Chodorkowski ist Gründer der Stiftung Open Russia und lebt in London im Exil. Bild: dpa

In Deutschland herrscht derzeit Uneinigkeit darüber, wie man mit dem Kreml und seiner Führung umgehen soll. Doch sind wirtschaftliche Vorteile es Wert, Europas Stabilität zu riskieren? Ein Gastbeitrag.

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          Auf einem Bild, das bei der Amtseinführung Wladimir Putins im Anschluss an die Pseudowahlen geschossen wurde, steht Gerhard Schröder inmitten einer aussagekräftigen Runde: allesamt Personen, die in Russland der Korruption und Veruntreuung von Staatsgeldern verdächtigt werden und Menschenrechtsverstöße begangen haben sollen.

          In Deutschland herrscht derzeit Uneinigkeit darüber, wie man mit dem Kreml und seiner Führung umgehen soll. Die Befürworter einer Politik des „Business as usual“ argumentieren, dass die Wirtschaftsbeziehungen für die deutsche Industrie von großer Wichtigkeit sind. Unterstützung bekommen sie von Seiten verklemmter homophober, fremdenfeindlicher und anderer marginaler Gruppen, für die Putin zu einem richtungsweisenden Symbol ihrer Ideen und zuweilen sogar zum großzügigen Förderer geworden ist.

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