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Seit Jahren herrscht Krieg : Jemen, das Armenhaus am Golf

Ein Baby, das auf der Station für unterernährte Kinder in einem Krankenhaus im Jemen behandelt wird. Bild: dpa

Der Krieg hat den Jemen Jahrzehnte in die Vergangenheit katapultiert. Millionen Menschen ­hungern, obwohl es etwas zu essen gibt. Immerhin scheint der Frieden einen kleinen Schritt näher gerückt.

  • -Aktualisiert am
          6 Min.

          Im Jemen hungern die Menschen. Die Welt nimmt kaum Notiz davon. Hin und wieder dringen Bilder von ausgezehrten Kinderkörpern nach draußen: Große Augen sitzen in dunklen Höhlen, große Köpfe auf dünnen Hälsen. Arme, Beine, Hände und Füße sind nicht mehr als Knochen und Gelenke, Brust und Rücken trennt nur ein Gerippe. Die ledrige Haut liegt runzlig auf den kleinen Körpern, gerade so, als ob sie zu Greisen gehörte.

          Hilfsorganisationen wie Save the Children sammeln die Bilder dieser Körper, und sie sammeln auch ihre Geschichten. Es sind Geschichten wie die eines kleinen Mädchens. Mit seiner Mutter erreichte es das Krankenhaus in Taizz im Dezember. Das Kind war ein Jahr alt und wog nicht einmal drei Kilo. So viel wie ein Neugeborenes. Es hatte Fieber, Durchfall, und es hustete. So ging es schon seit Monaten, und nichts half.

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