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Wahlkampf der Demokraten : Bloomberg holt auf

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Liegt laut einer Umfrage bei den Demokraten an zweiter Stelle: New Yorks ehemaliger Bürgermeister Michael Bloomberg. Bild: AP

Bei den Vorwahlen der amerikanischen Demokraten liegt Michael Bloomberg inzwischen an zweiter Stelle. Damit hat er den früheren Vizepräsidenten Joe Biden überholt. Unangefochten an der Spitze bleibt jedoch ein anderer Kandidat.

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          Bei den Vorwahlen der amerikanischen Demokraten liegt der ehemalige Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, einer Reuters/Ipsos-Umfrage zufolge inzwischen an zweiter Stelle. Damit hat er den früheren Vize-Präsidenten Joe Biden überholt, wie aus der am Dienstag veröffentlichten Erhebung hervorgeht. An erster Stelle steht weiter der Senator Bernie Sanders.

          Der Milliardär Bloomberg nimmt Mittwoch Ortszeit erstmals an einer Debatte der Demokraten teil. Er hat auf eine Teilnahme an den ersten Vorwahlen seiner Partei verzichtet und tritt zum ersten Mal am Super Tuesday Anfang März vor die Wähler. Der Sieger des monatelangen Auswahlverfahrens tritt Anfang November bei der Präsidentschaftswahl gegen den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump an.

          Bloomberg würde zudem einer Sprecherin zufolge im Falle eines Sieges bei der Präsidentenwahl seine nach ihm benannte Finanznachrichtenagentur verkaufen. „Wenn er zum Präsidenten gewählt wird, verkauft Mike die Firma“, bestätigte am Dienstag Galia Slayen, ein Mitglied seines Wahlkampfteams, frühere Angaben des Milliardärs. Bloomberg hatte die Agentur 1981 gegründet, die unter anderem die Wall Street mit Finanzinformationen beliefert. Das Unternehmen konkurriert mit der Nachrichtenagentur Reuters.

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