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Iran-Wahl : Ahmadineschad darf nicht für Präsidentenamt kandidieren

  • Aktualisiert am

Nicht zur Wahl am 19. Mai zugelassen: Mahmud Ahmadineschad Bild: dpa

Der iranische Wächterrat hat Mahmud Ahmadineschad nicht zur bevorstehenden Präsidentschaftswahl zugelassen. Grund ist angeblich ein laufendes Verfahren gegen den früheren Präsidenten.

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          Ein für die Präsidentschaftswahl in Iran zuständiges Kontrollgremium hat den amtierenden Präsidenten Hassan Rohani als Kandidaten bestätigt, dessen Vorgänger Mahmud Ahmadineschad aber abgelehnt. Das berichteten am Donnerstagabend iranische Medien unter Berufung auf das Innenministerium. Der Wächterrat habe Rohani und fünf weitere Anwärter, darunter auch Ebrahim Raeissi, Spitzenkandidat des Klerus und Hauptkonkurrent Rohanis, für die Wahl am 19. Mai zugelassen.

          Neben Ahmadineschad wurde auch der andere Kandidat der Hardliner, Hamid Baghaei, abgelehnt. Angeblich läuft gegen beide ein Verfahren wegen Unterschlagung. Aber Beobachter sind der Meinung, dass das Establishment eine Kandidatur der beiden, insbesondere von besonders Ahmadineschad, in der jetzigen politischen Phase nicht will - aus Sorge um mögliche innen- und außenpolitische Spannungen.

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