https://www.faz.net/-gpf-8vlix

Wahl in den Niederlanden : Wilde Debatte ohne Wilders

  • Aktualisiert am

Erstmals in diesem Wahlkampf stellte sich Ministerpräsident Mark Rutte einer Live-Debatte. Bild: dpa

Wenige Tage vor der Wahl in den Niederlanden debattieren acht Spitzenkandidaten im Fernsehen über Sozialpolitik. Einer fehlt allerdings – und das nicht zum ersten Mal.

          1 Min.

          Mit der ersten großen TV-Debatte hat die heiße Phase des niederländischen Wahlkampfes begonnen. Zehn Tage vor der Parlamentswahl am 15. März debattierten am Sonntagabend erstmals acht Spitzenkandidaten live über Sozialpolitik und die niederländische Kultur - allerdings ohne den Rechtspopulisten Geert Wilders. Er hatte eine Teilnahme abgelehnt.

          Wilders hatte bereits mehrere Debatten und Interviews abgesagt und will erst zwei Tage vor der Wahl am 15. März mit seinen Kontrahenten öffentlich debattieren. Erstmals in diesem Wahlkampf stellte sich aber Ministerpräsident Mark Rutte in einer Live-Debatte den kritischen Fragen.

          Knapp eineinhalb Wochen vor der Wahl ist der Ausgang noch offen. Fast 75 Prozent der Wähler sind noch unentschlossen, wie Wahlforscher mitteilten. In den Umfragen ist Ruttes rechtsliberale VVD mit rund 16 Prozent zur Zeit stärkste Kraft. Dahinter liegt die Partei für die Freiheit von Wilders. Alle etablierten Parteien schließen aber eine Zusammenarbeiet mit Wilders aus.

          Weitere Themen

          G7-Gipfel im nächsten Jahr doch nicht in Trump-Hotel

          Twitter : G7-Gipfel im nächsten Jahr doch nicht in Trump-Hotel

          Dies gab Donald Trump auf seinem Twitter-Account bekannt. Der Präsident der Vereinigten Staaten musste zuvor heftige Kritik für seine Entscheidung einstecken, den G-7-Gipfel in seinem Hotel in Miami ausrichten zu wollen.

          Topmeldungen

          Brexit-Gegner protestieren in London

          Brexit-Abstimmung verschoben : Johnsons Chancen

          Abermals ist es den Brexit-Gegnern gelungen, den Ausstiegsprozess aufzuhalten. Es klingt widersinnig, aber Johnson ist seinem Ziel, einem Austritt Ende des Monats, dennoch ein Stück näher gekommen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.