https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/waffengesetze-in-den-usa-eine-minderheit-hat-das-sagen-18079336.html
 

Waffengesetze : Warum in Amerika eine Minderheit das Sagen hat

  • -Aktualisiert am

Hölzerne Kreuze vor der Robb Elementary School in Uvalde, Texas Bild: AFP

Eine Mehrheit der Amerikaner ist für eine Verschärfung der Waffengesetze. Ihr Wille wird im politischen System aber nicht abgebildet – weil kleine Staaten das im Senat blockieren.

          2 Min.

          Die Menschen in den Vereinigten Staaten streiten immer noch über das Massaker an einer Grundschule in der texanischen Kleinstadt Uvalde. Ein junger Mann erschoss dort mit einem Gewehr 19 Schüler und zwei Lehrerinnen. Die Debatte folgt einem klaren Muster. Die einen äußern Abscheu und Entsetzen und verlangen eine Verschärfung der Waffengesetze. Die anderen warnen genau davor und fordern, den „Guten“ nicht den Zugang zu Waffen zu verwehren, um die „Bösen“ damit zu bekämpfen.

          Der Rest der Welt wiederum schüttelt, bildlich gesprochen, fassungslos den Kopf über den neuerlichen Gewaltausbruch und darüber, dass dem Waffenwahnsinn nicht Einhalt geboten werden kann. Am Ende passiert, wie immer, nichts – obwohl eine Mehrheit der Amerikaner dafür wäre, die Waffengesetze zu verschärfen. Ihr Wille wird im politischen System einfach nicht abgebildet. Warum ist das so?

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Unter den Schirmen der Strand: Rimini im Sommer 2022

          Streit um Konzessionen : Wem gehört der italienische Strand?

          Mehr Strände in Italien werden verpachtet, teilweise zu überraschend niedrigen Lizenzgebühren. Dadurch gibt es weniger freien Strandzugang – und EU-Recht wird missachtet. Die Reform bringt Strandbadbetreiber in Rage.