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Vor den Regionalwahlen : Macrons Tour de France

Seine persönlichste Etappe: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron grüßt auf der Straße einen Einwohner in Poix de Picardie. Bild: AFP

In einer kleinen Gemeinde versucht Emmanuel Macron, den Traum vom Aufstieg durch Bildung wachzuküssen. Doch selbst im beschaulichen Poix de Picardie sind die Rechtspopulisten auf dem Vormarsch. Dem Präsidenten droht Ungemach.

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          Poix de Picardie nennt sich auf der eigenen Website „eine Stadt, in der es sich gut lebt“, und vermutlich stimmt das sogar. In den Vorgärten blühen die Rosen, die Rasenflächen sind sauber gemäht, und hinter dem roten Backsteingebäude der Grundschule haben die Kinder einen Gemüsegarten angelegt. In dieses kleinstädtische Idyll 28 Kilometer südlich von Amiens ist Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Donnerstag gefahren. Es ist die persönlichste Etappe seiner „Tour de France“.

          Michaela Wiegel
          Politische Korrespondentin mit Sitz in Paris.

          Macron möchte, jetzt, wo die Pandemie abflaut, sein Land erkunden. „Monsieur le Président“ schallt es ihm aus 30 Kindermündern entgegen. Kevin, ein Schüler, hat zur Feier des Tages das blaue Trikot der Nationalelf anziehen dürfen. „Hast du das Spiel geguckt?“, fragt Macron und meint das Auftaktspiel, das „Les Bleus“ gegen die deutsche Nationalelf gewonnen haben. „Klar, bis zum Ende“, sagt der Junge und grinst nur, als der Präsident ihm sagt, dass er ganz schön lange aufbleiben durfte.

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