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Ministerin von der Leyen : Verlassen die Amerikaner Afghanistan, zieht auch die Bundeswehr ab

  • Aktualisiert am

Die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen auf ihrem Truppenbesuch in Afghanistan Bild: dpa

„Gemeinsam rein – gemeinsam raus“: Nach diesem Motto wird die Bundeswehr den amerikanischen Truppen folgen, wenn sie Afghanistan verlassen. Gern sähe Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen das trotzdem nicht.

          Sollten die amerikanischen Truppen ihren Einsatz in Afghanistan beenden, will Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen auch die Bundeswehr von dort abziehen. „Die Bundeswehr ist nie allein unterwegs, sondern immer nur in Bündnissen und Koalitionen“, sagte die CDU-Politikerin der Wochenzeitung „Die Zeit“.

          „Gemeinsam rein – gemeinsam raus“

          „Gemeinsam rein – gemeinsam raus. Diese Devise gilt heute auch noch“, sagte von der Leyen. Das gelte auch für Verbündete wie Italien und Großbritannien.

          Die Vereinigten Staaten überlegen, einen Teil ihrer etwa 14.000 Soldaten aus Afghanistan abzuziehen. Amerikas Präsident Donald Trump prüft das nach offiziellen Angaben aber noch.

          Deutschland hat in Afghanistan knapp 1300 Soldaten stationiert, die als Teil des Nato-Einsatzes „Resolute Support“ afghanische Sicherheitskräfte ausbilden.

          Von der Leyen warnte vor einem Rückzug von amerikanischen Kräften. Die afghanische Regierung sei allein noch nicht dazu in der Lage, die Sicherheit im Land zu gewährleisten. Die Menschen wären weniger gegen die radikalislamischen Taliban geschützt. „Afghanistan würde schlimmstenfalls wieder Rückzugsgebiet und Ausbildungsort internationaler Terroristen“, sagte von der Leyen.

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