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Verdacht des Visumsbetrugs : Chinesische Forscherin in Amerika verhaftet

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Die chinesische Flagge am Konsulat des Landes in San Francisco Bild: AFP

Sie soll ihre Zugehörigkeit zum chinesischen Militär verheimlicht haben, als sie ein Visum beantragte. Auch gegen drei andere Wissenschaftler erhebt das amerikanische Justizministerium Vorwürfe.

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          Die Vereinigten Staaten haben eine des Verschweigens ihrer Militärzugehörigkeit verdächtigte chinesische Forscherin in Untersuchungshaft genommen. Die 37 Jahre alte Forscherin sitzt seit am Freitag in einem nordkalifornischen Untersuchungsgefängnis, wie aus Gefängnisunterlagen des Bezirks Sacramento hervorging. Sie wird verdächtigt, ihre Zugehörigkeit zum chinesischen Militär verheimlicht zu haben, als sie ein Visum beantragte, um in den Vereinigten Staaten zu arbeiten.

          Das Justizministerium hatte die Vorwürfe des Visumsbetrugs gegen Tang und drei andere Wissenschaftler am Donnerstag bekanntgegeben. Es beschuldigte das chinesische Konsulat in San Francisco zunächst, ihr Unterschlupf zu gewähren. Das Konsulat reagierte nicht auf Kommentaranfragen der Nachrichtenagentur AP.

          Die Beziehungen zwischen Washington und Peking sind unter anderem wegen des umstrittenen Sicherheitsgesetzes für Hongkong stark belastet. Auch dass Amerika gegen ranghohe Vertreter der Kommunistischen Partei Chinas wegen des Vorgehens gegen die muslimische Minderheit der Uiguren verhängt hat, sorgte zuletzt für erhebliche Spannungen zwischen beiden Ländern. Seit dem Amtsantritt des amerikanischen Präsidenten Donald Trump liegen sie zudem wegen Handelsstreitigkeiten über Kreuz.

          Am Dienstag hatte die amerikanische Regierung die Schließung des chinesischen Konsulats in Houston angeordnet. Am Freitag reagierte Peking und entzog dem amerikanischen Konsulat in Chengdu die Betriebserlaubnis. „Wir können bestätigen, dass das Generalkonsulat der Volksrepublik China in Houston geschlossen ist“, sagte ein Sprecher des amerikanischen Außenministeriums der Deutschen Presse-Agentur drei Tage nach den Anordnungen. Amerikanische Medien berichteten, nach dem Abzug der Diplomaten seien amerikanische Behördenvertreter in das Gebäude eingedrungen. In Chengdu bereiteten sich die Mitarbeiter des amerikanischen Konsulats am Samstag auf die Schließung vor.

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