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Vierte Pandemie-Welle : Frankreich verschärft Corona-Regeln

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Besucher versammeln sich während einer Präsentationsbesichtigung des „Grand Palais Ephemere“, während im Hintergrund der Eiffelturm zu sehen ist. Bild: dpa

18.000 Neuinfektionen hat Frankreich zuletzt an einem Tag gezählt. Wer ins Kino, ins Theater oder ins Museum will, ist nun nachweispflichtig. Bei Verstößen drohen hohe Geldbußen.

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          Im Kampf gegen eine neue Corona-Welle gelten in Frankreich verschärfte Corona-Regeln. Das Land sei zurzeit mit einer vierten Welle konfrontiert, hatte Regierungssprecher Gabriel Attal am Montag gesagt. Diese Welle könne „sehr hoch“ ansteigen, warnte er. In dem Land mit rund 67 Millionen Menschen hat weit über die Hälfte zumindest eine Impfung erhalten. Gegen die inzwischen dominierende Delta-Variante schützt eine Erstimpfung nur wenig.

          Im Kino, Theater oder Museum ist von diesem Mittwoch an ein negativer Corona-Test oder ein Impf- oder Genesungsnachweis notwendig. Das gilt, sobald mehr als 50 Menschen zusammenkommen. Touristen oder andere Frankreich-Reisende aus dem Ausland können eine vollständige Impfung etwa mit dem EU-weit gültigen Corona-Zertifikat auf dem Handy nachweisen. Ein negativer Corona-Test darf in der Regel höchstens 48 Stunden alt sein und kann auch in Papierform vorliegen. Bei Verstößen drohen Geldbußen von bis zu 1500 Euro.

          Die Änderungen hatte Staatspräsident Emmanuel Macron in der zurückliegenden Woche angekündigt. Betroffen sind laut Amtsblatt auch andere Veranstaltungen oder Orte wie beispielsweise Messen oder bestimmte Sporteinrichtungen.

          Von Anfang August an wird im Land dann auch ein Nachweis in Fernzügen, Bars, Restaurants, Einkaufszentren oder Krankenhäusern verpflichtend sein. Die Regierung brachte dazu ein Gesetz auf den Weg. Ein genauer Termin für die Änderung steht bisher nicht fest.

          Am Wochenende hatten zehntausende Franzosen gegen die neuen Maßnahmen demonstriert. Die Regierung begründet sie mit der hoch ansteckenden Delta-Variante. Am Dienstag waren mehr als 18.000 Neuinfektionen gemessen worden, der höchste Stand seit Mitte Mai. In den Krankenhäusern macht sich der Anstieg bisher nicht bemerkbar.

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