Viel mehr als bislang bekannt : Mindestens 180 Tote bei Iran-Protesten

Bei den schwersten Unruhen seit der islamischen Revolution vor 40 Jahren sind offenbar deutlich mehr Menschen ums Leben gekommen, als das Regime bislang zugegeben hat.
Zwei Wochen nach der Niederschlagung der schwersten Unruhen in Iran seit der islamischen Revolution von 1979 besteht zunehmende Gewissheit, dass mindestens 180 Demonstranten getötet worden, möglicherweise sogar mehr als 400. Das iranische Regine hat nach wie vor keine offizielle Zahl der Todesopfer veröffentlicht. Einzelne Regierungsvertreter sprachen von lediglich „ein paar wenigen“ Opfer und wiesen kursierende Opferzahlen als „spekulativ“ zurück. Innenminister Abdolreza Rahmani Fazli räumte jedoch Proteste in 29 der 31 Provinzen und Angriffe auf 50 Militäreinrichtungen ein.





