https://www.faz.net/-gpf-71bqr

Vermögenswerte eingefroren : Washington verschärft Iran-Sanktionen

  • Aktualisiert am

Ein Öltanker vor dem iranischen Hafen Assaluyeh im Persischen Golf Bild: Reuters

Die Vereinigten Staaten haben weitere Sanktionen gegen Teheran verhängt. Das amerikanische Finanzministerium kündigte Restriktionen gegen elf Unternehmen an.

          1 Min.

          In der Auseinandersetzung um das mutmaßliche iranische Atomwaffenprogramm haben die Vereinigten Staaten weitere Sanktionen gegen Teheran verhängt. Das amerikanische Finanzministerium kündigte am Donnerstag Restriktionen gegen elf Unternehmen an, die Geschäftskontakte zum iranischen Verteidigungsministerium, der Revolutionsgarde und einer staatlichen Reederei unterhalten und damit dem Programm Vorschub leisten sollen.

          „Iran steht unter intensivem, multilateralem Druck und wir werden den Druck weiter erhöhen, solange sich der Iran weigert, auf die wohlbegründeten Sorgen der internationalen Gemeinschaft bezüglich des Atomprogramms einzugehen“, sagte der Staatssekretär im Finanzministerium, David Cohen. Zudem wurden Strafen gegen einen österreichischen Geschäftsmann und drei Iraner verhängt.

          Tarnfirmen in Hongkong, Schweiz und Malaysia

          Alle Vermögenswerte der Unternehmen und Personen im Zugriffsbereich der amerikanischen Justiz würden eingefroren, teilte das Finanzministerium in Washington mit. Zudem sei es amerikanischen Bürgern untersagt, Geschäfte mit den betroffenen Firmen und Personen zu tätigen. In einem weiteren Schritt identifizierte das Finanzministerium mehrere Tarnfirmen in Hongkong, der Schweiz und Malaysia, die im Auftrag der iranischen Regierung gehandelt haben sollen.

          Auf die Unternehmen werden nun bereits existierende Sanktionen ausgedehnt. „Iran versucht, den Sanktionen durch den Einsatz von Tarnfirmen zu entgehen, wie es auch versucht, durch Neubeflaggung, Umlackierung und das Ausschalten der GPS-Sender seine Tankerflotte zu verbergen“, hieß es in einer Mitteilung des Finanzministeriums.

          Weitere Themen

          Trump will Nahost-Friedensplan vorstellen

          Bis kommenden Dienstag : Trump will Nahost-Friedensplan vorstellen

          Vor der dritten Parlamentswahl in einem Jahr in Israel lädt Donald Trump Benjamin Netanjahu und seinen Herausforderer Benny Gantz nach Washington ein. Noch vor dem Treffen will Amerikas Präsident seinen Friedensplan für Nahost vorstellen.

          „Hier steht das Original“

          Strache-Auftritt in Wien : „Hier steht das Original“

          Heinz-Christian Strache will in Österreich mit einer neuen „Bürgerbewegung“ in die Politik zurückkehren und seiner früheren Partei FPÖ das Leben schwer machen. Doch noch lässt er seine Anhänger zappeln – und vermeidet Festlegungen.

          Topmeldungen

          Gefeiert wie ein Popstar: Heinz-Christian Strache am Donnerstagabend in Wien.

          Strache-Auftritt in Wien : „Hier steht das Original“

          Heinz-Christian Strache will in Österreich mit einer neuen „Bürgerbewegung“ in die Politik zurückkehren und seiner früheren Partei FPÖ das Leben schwer machen. Doch noch lässt er seine Anhänger zappeln – und vermeidet Festlegungen.

          Überfüllte Kliniken in China : Ein Patient alle drei Minuten

          Überfüllte Kliniken, gewalttätige Angehörige, Arztkosten als Existenzbedrohung, Menschen, die sich selbst ein Bein amputieren – und nun auch noch ein unbekannter Virus: In China sollte man besser nicht krank werden.
          Jürgen Klopp nach dem Sieg des FC Liverpool bei den Wolverhampton Wanderers

          Premier League : Liverpool marschiert weiter Richtung Titel

          Auch in Wolverhampton behält Jürgen Klopp mit dem FC Liverpool eine weiße Weste. Ein früherer Bundesliga-Spieler macht den entscheidenden Treffer. Für die „Reds“ ist es der 22. Sieg im 23. Spiel.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.