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Thailand : Verletzte bei Protesten in Bangkok

  • Aktualisiert am

Regierungsgegner protestieren in Bangkok. Bild: REUTERS

Bei Protesten von Regierungsgegner in Bangkok sind mehrere Menschen verletzt worden. Berichten zufolge wurde eine Granate in die Menschenmenge geworfen.

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          Bei einem Angriff auf demonstrierende Regierungsgegner vor dem Amtssitz des Ministerpräsidenten in Bangkok sind Medien zufolge zwei Menschen verletzt worden. Unbekannte hätten eine Granate in die Menschenmenge geworfen, meldeten Medien am Sonntag. Zu dem Zwischenfall sei es gegen Mitternacht gekommen. Die Polizei bestätigte lediglich, dass es eine Explosion und zwei Verletzte gegeben habe.

          Am Samstag waren mehrere Zehntausend Anhänger der abgesetzten thailändischen Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra in der Hauptstadt für die bedrängte Regierung auf die Straße gegangen. Unterdessen demonstrierten Regierungsgegner in der Innenstadt, wo sie einige Straßen blockierten. Die Behörden hatten Befürchtungen geäußert, dass Radikale auf beiden Seiten Krawalle provozieren könnten.

          Die „Rothemden“ protestieren für die abgesetzte thailändische Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra.

          Das Verfassungsgericht hatte Yingluck am Mittwoch wegen Machtmissbrauchs zum Rücktritt gezwungen. Die Partei Yinglucks hat eine Übergangsregierung zusammengestellt, die von der Opposition als unrechtmäßig abgelehnt wird. Die Opposition sieht Yingluck als Marionette ihres Bruders Thaksin Shinawatra an. Dieser war 2006 vom Militär gestürzt worden und lebt im Exil, um einer Gefängnisstrafe wegen Machtmissbrauchs zu entgehen. Seit November kommt es in Thailand immer wieder zu Protesten gegen die Regierung und Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Dabei wurden 25 Menschen getötet. Für den 20. Juli ist eine Parlamentswahl angesetzt.

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