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Vereinigte Staaten : Trump akzeptiert Flüchtlingsdeal mit Australien

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Der amerikanische Vize-Präsident Mike Pence (l.) und Australiens Premierminister Malcolm Turnbull bei einem Treffen am 22. April 2017 in Sydney Bild: AFP

Trotz früherer Kritik will sich die amerikanische Regierung aufgrund der „enorm wichtigen Allianz“ mit Australien an das unter Obama ausgehandelte Abkommen halten.

          Der amerikanische Präsident Donald Trump will sich an das von ihm scharf kritisierte Flüchtlingsabkommen seines Vorgängers Barack Obama mit Australien halten. Das machte Trumps Stellvertreter Mike Pence am Samstag bei einem Besuch in Sydney deutlich. „Wir werden diese Vereinbarung akzeptieren aus Respekt vor dieser enorm wichtigen Allianz“, sagte Pence auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem australischen Ministerpräsidenten Malcolm Turnbull.

          In dem unter Obama geschlossenen Abkommen verpflichten sich die Vereinigten Staaten, bis zu 1250 Flüchtlinge aufzunehmen, die sich in australischen Lagern in den Pazifikstaaten Papua-Neuguinea und Nauru aufhalten. Im Gegenzug sollen Flüchtlinge aus El Salvador, Guatemala und Honduras nach Australien reisen. Trump hatte die Vereinbarung als „blödsinnig“ bezeichnet. Kurz nach seinem Amtsantritt im Januar hatte der amerikanische Präsident mit Turnbull über das Thema gesprochen. Medienberichten zufolge lieferten sich die beiden ein scharfes Wortgefecht, bei dem Trump ausfällig geworden sei.

          Pence betonte nun, das Abkommen werde zwar eingehalten. Aber dies bedeute nicht, „dass wir es schätzen“. Er bekräftigte, die für die Vereinigten Staaten bestimmten Flüchtlinge würden genau überprüft.

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