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Paketbombe mit Metallteilen : Verdächtiger legt nach Anschlag in Lyon Geständnis ab

  • Aktualisiert am

Am Montag hatte die Polizei den 24-Jährigen festgenommen. Bild: REUTERS

Der algerische Student soll die Paketbombe gebaut und in der Altstadt deponiert haben. Vermutlich nutze er einen chemischen Stoff, der auch bei den Pariser Anschlägen 2015 zum Einsatz kam.

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          Fünf Tage nach dem Anschlag in Lyon hat der Hauptverdächtige ein Geständnis abgelegt. Der 24-Jährige habe den Bau des Sprengsatzes eingeräumt, verlautete am Mittwoch aus Ermittlerkreisen. Der Student aus Algerien war am Montag festgenommen worden. Auch seine seine Eltern und sein Bruder befinden sich in Polizeigewahrsam.

          Bei der Explosion einer Paketbombe in der Altstadt von Lyon waren am Freitag 13 Menschen leicht verletzt worden. Der Täter hatte die mit Schrauben und Metallkugeln gefüllte Tasche in einer Fußgängerzone in der Altstadt von Lyon deponiert. Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen in dem Fall.

          Die Ermittler vermuten, dass der Attentäter kleine Mengen des Sprengstoffs TATP verwendete. Die hochexplosive Substanz wird häufig von Dschihadisten eingesetzt, etwa bei den Pariser Anschlägen im November 2015 mit 130 Toten.

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