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Nach Sanktionsankündigung : Maduro stoppt Gespräche mit der Opposition

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Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro wirft Donald Trump „wirtschaftlichen Terrorismus“ vor. Bild: dpa

Die Vereinigten Staaten gelten als schärfster Kritiker von Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro. Dieser wirft der Trump-Regierung „wirtschaftlichen Terrorismus“ vor.

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          Nach der Verhängung neuer Sanktionen von Washington hat Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro die Gespräche mit der Opposition vorerst gestoppt. Maduro sagte am Mittwoch die Reise einer Verhandlungsdelegation auf die Karibikinsel Barbados ab, wo am Donnerstag und Freitag Gespräche mit Oppositionsvertretern geplant waren. Grund sei die „schwere und brutale Aggression“ der Trump-Regierung gegen Venezuela, hieß es in einer Regierungserklärung.

          Präsident Donald Trump hatte am Montag das gesamte Vermögen der venezolanischen Regierung in den Vereinigten Staaten einfrieren lassen. Caracas verurteilte das Vorgehen als „wirtschaftlichen Terrorismus“.

          Die Regierung in Washington gehört zu den schärfsten Kritikern Maduros und hat sich im Machtkampf in Venezuela hinter Oppositionsführer Juan Guaidó gestellt. Als Parlamentspräsident Guaidó sich im Januar selbst zum Übergangspräsidenten erklärte, waren die Vereinigten Staaten eines der ersten Länder, das ihn anerkannte.

          Maduro und Guaidó ringen seit Monaten erbittert um die Macht. Vertreter von Regierung und Opposition hatten aber in den vergangenen Wochen unter Vermittlung Norwegens Gespräche auf Barbados begonnen, um einen Ausweg aus dem Konflikt zu suchen.

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