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Venezuela : Maduro wirft Amerika und Europa „Terrorangriff“ auf Ölraffinerie vor

  • Aktualisiert am

Venezuelas Präsident Nicolas Maduro Bild: AP

Eine Ölraffinerie in Venezuela ist offenbar schwer beschädigt worden. Präsident Nicolás Maduro sieht die Schuldigen im Ausland. Doch an dieser Version gibt es Zweifel.

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          Auf eine Ölraffinerie im Nordwesten von Venezuela ist nach Angaben der Regierung ein Terroranschlag verübt worden. Bei dem Angriff sei ein Turm der Anlage in Amuay im Bundesstaat Falcón eingestürzt, sagte Präsident Nicolás Maduro am Mittwoch. In den Angriff seien auch die Vereinigte Staaten und einige europäische Länder verwickelt. Zudem seien zwei Ausländer festgenommen worden, die Mordanschläge auf Regierungsmitglieder geplant hätten.

          Beweise für seine Vorwürfe legte Maduro zunächst nicht vor. Abgeordnete der Opposition und lokale Medien hingegen berichteten, die Schäden an der Raffinerie seien durch einen Betriebsunfall entstanden.

          Venezuela verfügt über die größten Ölreserven der Welt. Wegen fehlender Investitionen, Missmanagement und harter Sanktionen der Vereinigten Staaten ist die Ölproduktion und -verarbeitung allerdings stark zurückgegangen. Mittlerweile muss Venezuela sogar Benzin importieren, unter anderem aus dem verbündeten Iran.

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