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Vatikan in Bedrängnis : Ein furchtbares Jahr für Franziskus

Sitzt im Vatikan fest: Papst Franziskus Bild: dpa

2020 ist für Franziskus ein „annus horribilis“: Der Papst kann wegen der Corona-Pandemie nicht reisen. Zudem ist der Vatikan wohl Ziel eines Hackerangriffs aus China geworden.

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          Das hatte in einem ohnehin schwierigen Jahr für den Vatikan gerade noch gefehlt: Offenbar wird der Heilige Stuhl seit Monaten von chinesischen Hackern ausgespäht. Nach einem Bericht des amerikanischen Unternehmens „Recorded Future“, das die Cybersicherheit in aller Welt untersucht, ist es seit Anfang Mai zu systematischen Angriffen chinesischer Staatshacker auf verschiedene Zugänge zum Datennetz des Vatikans gekommen. Wie das Unternehmen mitteilt, ist für die Angriffe nach der sogenannten Spear-Phishing-Methode eine von Peking unterstützte Gruppe namens „RedDelta“ verantwortlich.

          Matthias Rüb

          Politischer Korrespondent für Italien, den Vatikan, Albanien und Malta mit Sitz in Rom.

          Dabei wurden an Mailadressen von Privatpersonen und Einrichtungen des Vatikans E-Mails gesandt, an die scheinbar unverdächtige Dokumente angeheftet waren. Diese Dokumente, etwa authentische oder auch gefälschte Schreiben des Staatssekretariats des Heiligen Stuhls, enthielten eine Spionagesoftware, mit der die interne Kommunikation des Heiligen Stuhls, zumal des Staatssekretariats, mitgelesen werden konnte.

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