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Wahlkampffinanzierung : Das Geld für Biden und Sanders

  • -Aktualisiert am

Spendensammeln für den Kandidaten: Joe Biden muss finanziell aufholen. Bild: Elizabeth Frantz/The New York Times, Laif

In den Vereinigten Staaten gehen Anspruch und Wirklichkeit der Wahlkampffinanzierung weit auseinander. Dennoch stellen Politiker derzeit fest, dass die Präsidentschaftskandidaturen der Parteien nicht käuflich sind.

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          In den Vorwahlen der Demokraten in Amerika wurde in den vergangenen Wochen eine zentrale Frage beantwortet: Gehen die Leute dahin, wo das Geld ist? Oder geht das Geld dahin, wo die Leute sind? Im Januar, dem letzten Monat vor Beginn des Rennens um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten, rangierte Joe Biden auf dem sechsten Platz. Nicht etwa was die Umfragen anbelangte, sondern den Blick auf sein Wahlkampfbudget. 62 Millionen Dollar hatte er bis dahin ausgegeben.

          Majid Sattar
          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Bernie Sanders, der Linksaußen-Kandidat, mit dem er sich nun einen Zweikampf liefert, hatte fast doppelt so viel investiert: Mit 117 Millionen Dollar lag er auf Platz drei. Und Späteinsteiger Michael Bloomberg, der sich als Multimilliardär nicht um das lästige Spendensammeln kümmern musste, sondern seine Kampagne aus der eigenen Tasche finanzierte, hatte in den wenigen Wochen seit November 409 Millionen Dollar hauptsächlich in Fernseh- und Internetwerbung gesteckt. Damit war er selbstredend der unumstrittene Spitzenreiter.

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