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Amerikas Austrittsdrohung : Was ist dran an Trumps Vorwürfen gegen die WHO?

Vorwürfe gegen die WHO: Donald Trump im Weißen Haus Bild: AP

Hat die WHO sich nicht ausreichend über die Corona-Fälle in China informiert, Peking mit Kritik verschont und sich seinem Einfluss gebeugt? Das sind die Vorwürfe, die Donald Trump gegen die Weltgesundheitsorganisation erhebt. Hat er recht?

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          Wenn Donald Trump Botschaften der Entspannung sendet, ist das selten ein Grund zur Beruhigung. Denn oft folgt kurz danach der nächste Paukenschlag, der die Welt oder Teile davon erschüttern lässt. Dieses Mal trifft es die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Mitten in der größten Gesundheitskrise seit hundert Jahren arbeitet sich der amerikanische Präsident an einer Organisation ab, die er als Werkzeug des Rivalen China sieht.

          Friederike Böge

          Politische Korrespondentin für Ostasien.

          Johannes Ritter

          Korrespondent für Politik und Wirtschaft in der Schweiz.

          Majid Sattar

          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Am Samstag noch hatte Trump zumindest vorsichtiges Entgegenkommen signalisiert: Er erwäge, die Zahlungen an die WHO nur um neunzig Prozent herunterzufahren – nachdem im April die Überweisung von rund 400 Millionen Dollar vorerst gestoppt worden war. Doch am Montagabend, nach dem ersten Tag der virtuellen Jahresversammlung der WHO-Mitgliedstaaten, verbreitete er dann über Twitter einen Brief, den er „Dr. Tedros“ geschickt hat. Also an Tedros Adhanom Ghebreyesus, den Generaldirektor der WHO.

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