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Präsidentenwahl : Trump rudert nach Kritik an seinem Vorschlag zur Verschiebung der Wahl zurück

  • Aktualisiert am

Präsident Donald Trump Bild: AFP

Auf Twitter stellte Präsident Trump den Vorschlag in den Raum, die Wahlen im November wegen der Corona-Krise zu verschieben. Nachdem es sogar aus den eigenen Reihen kritische Kommentare gab, macht er nun eine Kehrtwende.

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          Der amerikanische Präsident Donald Trump rudert nach Kritik an seinem Vorstoß für eine Verschiebung der Präsidentenwahl zurück. „Ich will eine Wahl und ein Ergebnis viel, viel mehr als Sie“, sagte er vor Journalisten in Washington. „Ich will keine Verschiebung. Ich will eine Wahl haben.“ Zuvor hatte der Präsident auf Twitter behauptet, durch umfangreiche Stimmabgaben per Briefwahl werde „2020 zur ungenauesten und betrügerischsten Wahl in der Geschichte“. Im Anschluss warf er die Frage auf, ob es nicht besser sei, die Wahl zu verzögern, „bis die Menschen „korrekt und sicher“ abstimmen könnten.

          Der Vorstoß war nicht nur bei den oppositionellen Demokraten sondern auch bei den Republikanern Trumps auf breite Ablehnung gestoßen. Selbst der Senator und Trump-Vertraute Lindsey Graham erklärte: „Ich denke nicht, dass eine mögliche Verschiebung der Wahl eine gute Idee wäre.“ Trump bekräftigte allerdings seine Vorbehalte: Er wolle nicht, dass drei Monate auf ein Ergebnis gewartet werde, nur um dann festzustellen, dass Stimmzettel fehlen, sagte er mit Blick auf die vielen erwarteten Briefwahlen.

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