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Wie sein Präsident : Trumps Finanzminister will sich von Firmenbeteiligungen trennen

  • Aktualisiert am

Steven Mnuchin im Entrée des Trump Towers in New York Bild: EPA

Um Interessenskonflikte zu vermeiden, hat Amerikas zukünftiger Finanzminister Steven Mnuchin angekündigt, sich von seinen Anteilen an Unternehmen zu trennen. Wie bei Trump geht es um riesige Summen.

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          Nach dem designierten amerikanischen Präsidenten Donald Trump will sich auch dessen Kandidat für das Amt des Finanzministers, Steven Mnuchin, von Unternehmensbeteiligungen in zweistelliger Millionenhöhe trennen, um Interessenkonflikte in seinem neuen Amt zu vermeiden.

          Der ehemalige Bankmanager und Filmproduzent kündigte in einer am Mittwoch veröffentlichten Vereinbarung an, dass er sich mehr als 40 Beteiligungen im Gesamtwert von 94 Millionen Dollar (knapp 90 Millionen Euro) abgeben werde. Darunter ist ein Aktienpaket im Wert von mindestens 50 Millionen Dollar (47 Millionen Euro) an dem Finanzdienstleister CIT. Dort hatte er sich bereits im Dezember aus der Chefetage zurückgezogen. Auch ein Millionen-Aktienpaket seines früheren Arbeitgebers Goldman Sachs will er abstoßen.

          Trump hatte zuvor bekanntgemacht, dass er sein gesamtes Firmenimperium unter die Kontrolle seiner Söhne stellen werde, um Interessenkonflikte als Präsident zu vermeiden.

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