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Wahlen in Corona-Zeiten : Mit virtuellen Kampagnen auf dem Weg ins Weiße Haus?

  • -Aktualisiert am

Abstimmung in einem Wahllokal in Chicago bei der Vorwahl in Illinois am 17. März Bild: AFP

Sogar während des Bürgerkriegs fand in Amerika eine Präsidentenwahl statt. Auch jetzt laufen die Vorbereitungen für den Wahlkampf weiter. Schafft es das Coronavirus, die Abstimmung im November in Frage zu stellen?

          3 Min.

          Präsident Donald Trump würde am liebsten schon in wenigen Wochen die Beschränkungen für das Wirtschaftsleben allmählich wieder lockern. Es ist freilich unklar, ob das möglich ist angesichts dessen, dass Amerika bei den registrierten Corona-Infektionen inzwischen China überholt hat.

          Majid Sattar

          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Auch kann Trump das nicht allein entscheiden. Die Gouverneure der Bundesstaaten haben ein Wort mitzureden: Sie sind es, die Ausgangssperren verkünden und Schulen schließen. Und sie sind es, die darüber entscheiden, ob Großveranstaltungen stattfinden.

          Das Krisenmanagement lässt bisher kaum Zeit, über ein Großereignis nachzudenken, das sich nicht so leicht verschieben lässt wie eine internationale Konferenz oder ein Sport-Event: In Amerika soll am 3. November gewählt werden – der Präsident, die Abgeordneten im Repräsentantenhaus und ein Drittel der Senatoren. Bis dahin ist noch viel Zeit. Aber was ist mit den Vorwahlen? Was mit den Nominierungsparteitagen? Und was ist mit dem Wahlkampf? Dessen heiße Phase beginnt traditionell am „Labor Day“ Anfang September, also unmittelbar nach der Sommerpause.

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