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Venezuela : Trump-Regierung soll über Sturz von Maduro gesprochen haben

  • Aktualisiert am

Venezuela Präsident Nicolás Maduro Bild: AFP

Die Vereinigten Staaten haben laut einem Zeitungsbericht einen Putsch der Maduro-Regierung erörtert. Besprochen wurden die Pläne demnach mit venezolanischen Militärs.

          Vertreter der amerikanischen Regierung haben nach einem Bericht der „New York Times“ mit venezolanischen Militärs Pläne zu einem möglichen Sturz von Präsident Nicolás Maduro erörtert. Allerdings seien die in den vergangenen Monaten besprochenen Pläne nicht weiterverfolgt worden, da die Vereinigten Staaten schlechte Erfahrungen mit Unterstützungen von Umstürzen in Lateinamerika haben. Das Blatt berief sich bei seinen Informationen auf namentlich nicht genannte Teilnehmer der Gespräche.

          Auf entsprechende Anfragen der „New York Times“ habe das Weiße Haus nicht geantwortet, hieß es am Samstag weiter. In einer Mitteilung sei lediglich darauf verwiesen worden, dass es wichtig sei, „mit allen Venezolanern, die Verlangen nach Demokratie zeigen, im Dialog zu stehen“. Dies mit dem Ziel, „einem Land, das so sehr unter Maduro gelitten hat, positive Änderungen zu bringen“.

          Millionen Menschen auf der Flucht

          Venezuela kämpft mit einer schweren politischen und wirtschaftlichen Krise. Wegen Devisenmangels kann das erdölreichste Land der Welt kaum noch Lebensmittel, Medikamente oder Dinge des täglichen Bedarfs importieren. Zudem geht die autoritäre Regierung von Maduro hart gegen Oppositionelle vor.

          Nach Angaben der Vereinten Nationen haben bereits mindestens 2,3 Millionen Menschen das Land verlassen. Die venezolanische Opposition geht sogar von bis zu vier Millionen Flüchtlingen aus. Das wären über zehn Prozent der Gesamtbevölkerung.

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