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Anstieg der Fallzahlen : US-Behörde empfiehlt wegen Delta wieder Maskentragen

  • Aktualisiert am

Die Leiterin der US-Gesundheitsbehörde CDC Rochelle Walensky Bild: AP

Die US-Gesundheitsbehörde CDC empfiehlt Geimpften das Tragen einer Maske in Corona-Hochrisikogebieten. Die Kehrtwende ist eine Reaktion auf steigende Zahlen mit der hochansteckenden Delta-Variante.

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          Die US-Behörden haben Geimpften empfohlen, in Corona-Hochrisikogebieten innerhalb der USA in Innenräumen wieder Masken zu tragen. Die Gesundheitsbehörde CDC begründete die Empfehlung am Dienstag mit den infolge der hochansteckenden Delta-Variante steigenden Corona-Infektionszahlen. „Für Gebiete mit erheblichen und hohen Übertragungsraten empfiehlt die CDC vollständig Geimpften, in öffentlichen Innenräumen Maske zu tragen“, sagte Behördenleiterin Rochelle Walensky.

          Die Wirksamkeit der Impfstoffe sei auch bei der Delta-Variante hoch, betonte Walensky. Neuere Daten deuteten jedoch darauf hin, „dass in seltenen Fällen einige Geimpfte ansteckend sein und das Virus auf andere übertragen können“. Walensky bezeichnete die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse als „besorgniserregend“.

          Weite Teile des Südens der USA weisen laut Daten der CDC eine erhebliche oder hohe Übertragungsrate auf. Im Nordosten des Landes, wo die Impfrate höher ist, fällt sie hingegen niedriger aus. Die Delta-Variante ist inzwischen für rund 90 Prozent der Infektionsfälle verantwortlich. 49 Prozent der US-Bevölkerung sind bislang vollständig geimpft.

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