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Neue EU-Kommissionspräsidentin : Europäerin von Geburt an

Eine Karriere wie im Bilderbuch: Ursula von der Leyen Bild: Privat, Intertopics, Roba, Picture Alliance, ddp Images, Imago, dpa (2), AFP

Ursula von der Leyen hat es geschafft: Sie kehrt zurück nach Brüssel, in die Stadt ihrer Kindheit. Sie tritt auch dort wieder in die Fußstapfen ihres Vaters. Ein Porträt.

          9 Min.

          Als am Dienstag, nach ihrer Wahl, alle Anspannung von ihr abgefallen war, ließ Ursula von der Leyen ein paar Blicke in ihr Inneres zu. Vor der versammelten europäischen Presse erzählte sie auf Französisch, wie ihr ein Freund im Parlament morgens gesagt habe: „Dein Papa schaut Dir zu.“ Und dass es sich für sie jetzt so anfühle, wie „nach Hause zu kommen“, zurück zu „meinen Wurzeln“.

          Thomas Gutschker

          Politischer Korrespondent für die Europäische Union, die Nato und die Benelux-Länder mit Sitz in Brüssel.

          Die frisch gewählte EU-Kommissionspräsidentin strahlte mit sich selbst um die Wette. „Ich wollte immer zurück in die europäische Umgebung, entweder, um in der Kommission zu arbeiten, oder anderswo“, bekannte sie. Man spürte beim Zuhören: Das war nicht bloß so dahergesagt, das waren nicht irgendwelche Politikerfloskeln. Es kam von Herzen.

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