https://www.faz.net/-gpf-8onkg

Verteidigungsministerin : Von der Leyen besucht Bundeswehrsoldaten in Afghanistan

  • Aktualisiert am

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen Bild: dpa

Zum fünften Mal innerhalb von drei Jahren ist die Verteidigungsministerin zu Besuch in Afghanistan. Die Sicherheitslage in dem Land hat sich in diesem Jahr verschlechtert.

          1 Min.

          Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ist zu ihrem traditionellen Weihnachtsbesuch bei der Bundeswehr-Truppe in Afghanistan eingetroffen. Am Donnerstagmorgen landete sie im Feldlager von Mazar-i-Sharif im Norden des Landes, wo noch rund 800 deutsche Soldaten stationiert sind. Von der Leyen ist zum fünften Mal innerhalb von drei Jahren in dem Land, in dem weiterhin radikalislamische Taliban um die Macht kämpfen.

          Die Sicherheitslage in Afghanistan hat sich in diesem Jahr massiv verschlechtert. Im November wurde auch das erst 2013 eröffnete deutsche Generalkonsulat in Mazar-i-Sharif von den Aufständischen angegriffen. Sechs Menschen wurden getötet, 128 verletzt. Das Auswärtige Amt entschied daraufhin, das Konsulatsgebäude aufzugeben.

          Die Nato hatte ihren Kampfeinsatz am Hindukusch Ende 2014 nach 13 Jahren beendet. Seitdem beschränkt sich die internationale Truppe in Afghanistan auf die Ausbildung und Beratung afghanischer Soldaten. Der Einsatz der Bundeswehr war erst in der vergangenen Woche um ein weiteres Jahr verlängert worden. Bis zu 980 Soldaten dürfen derzeit zum Einsatz kommen. Derzeit sind es insgesamt 940 in Mazar-i-Sharif und der Hauptstadt Kabul.

          Weitere Themen

          Trump auf dem Rückzug

          Einsatz in Syrien : Trump auf dem Rückzug

          Zahlreiche amerikanische Soldaten überschreiten die Grenze in den Irak. Doch noch könnte es sein, dass Amerikas Präsident seinen vollständigen Abzug ein zweites Mal relativiert.

          Topmeldungen

          Die typische Landschaft des Teufelsmoor bei Worspwede bei Bremen.

          Bedrohte Moorgebiete : Die unterschätzten Klimaretter

          Die Moore sind gefährdet. Immer mehr dieser Feuchtgebiete trocknen aus. Dabei sind sie für das Erdklima mindestens so wichtig wie unsere Wälder, wie zwei aktuelle Studien belegen.
          Mario Draghi und seine Nachfolgerin Christine Lagarde.

          Wechsel an der EZB-Spitze : Draghi und die Deutschen

          Nirgendwo ist EZB-Präsident Mario Draghi, der am 31. Oktober abtritt, auf so viel Protest gestoßen wie in Deutschland. Am Ende hat er die Macht der Europäischen Zentralbank überdehnt. Eine Bilanz.

          Ukraine-Affäre : Stehen die Republikaner weiter hinter Trump?

          Der amerikanische Botschafter in der Ukraine, William Taylor, hat Donald Trump vor dem Kongress schwer belastet. Die Republikaner reagierten mit Solidaritätsbekundungen, aber einige in der Partei setzen sich auch von ihrem Präsidenten ab.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.