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UN-Vollversammlung : Obama verlangt mehr Einsatz gegen Ebola

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Der amerikanische Präsident mahnt entschlossenes Handeln gegen die Ebola-Epidemie an: „Die Welt kann auf Amerikas Führung zählen“ Bild: AFP

Der amerikanische Präsident hat die UN-Staaten aufgefordert, deutlich mehr zu tun, um die Ebola-Epidemie in Westafrika einzudämmen. Nötig sei als Reaktion auf die Seuche „ein Marathon, der im Sprint-Tempo gelaufen wird“.

          Der amerikanische Präsident Barack Obama hat die Staaten der UN aufgefordert, deutlich mehr für die Eindämmung der Ebola-Epidemie in Westafrika zu tun. Es gebe noch eine „erhebliche Lücke“ zwischen der zugesagten Hilfe und dem Bedarf, sagte Obama am Donnerstag auf einer Versammlung während der UN-Generaldebatte, die Generalsekretär Ban Ki-moon auf amerikanisches Dringen hin kurzfristig einberufen hatte. Die Welt müsse schnell und wirksam auf den Ausbruch der Seuche reagieren, forderte Obama – „wie ein Marathon, der im Sprint-Tempo gelaufen wird“.

          Die Opfer des Ebola-Ausbruchs 2014

          „Jedes Land und jede Organisation“ müssten einen Beitrag leisten, und „alle müssen mehr tun“. Obama kündigte aber keine amerikanischen weiteren Hilfen an, die über die in der vorigen Woche angekündigte Entsendung von 3000 Soldaten, die Einrichtung eines Krankenhauses und den Aufbau von Ausbildungszentren hinausgingen.

          Der Präsident bekräftigte, dass „die Welt auf Amerikas Führung zählen kann“. Obama sagte, Hunderttausende Menschen könnten in den kommenden Monaten an Ebola sterben, wenn die Welt nichts unternehme. In den vergangenen Tagen hätten die UN und viele Länder zwar mehr Engagement versprochen. „Aber seien wir ehrlich. Das ist nicht genug“, sagte Obama.

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