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Bericht der Vereinten Nationen : Nordkorea hat „wahrscheinlich sehr kleine Nuklearwaffen“ entwickelt

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Dieses von der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA zur Verfügung gestellte Foto zeigt Kim Jong Un anlässlich des 67. Jahrestages des Waffenstillstands im Koreakrieg mit führenden Kommandeuren der nordkoreanischen Armee. Bild: dpa

Trotz internationaler Sanktionen hat Nordkorea offenbar kleine Atomwaffen entwickelt. Das geht aus einem Bericht der Vereinten Nationen hervor. Offizielle Atomtests sind seit 2017 nicht mehr durchgeführt worden.

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          Nordkorea hat einem Bericht der Vereinten Nationen zufolge sein Atomwaffenprogramm trotz internationaler Sanktionen vorangetrieben. Mehrere Staaten seien zu der Schlussfolgerung gekommen, dass Nordkorea „wahrscheinlich sehr kleine Nuklearwaffen entwickelt hat, die in die Sprengköpfe ballistischer Raketen passen“, hieß es in dem vertraulichen Bericht unabhängiger Experten, der der Nachrichtenagentur Reuters am Montag zur Einsicht vorlag.

          Die Länder, die in dem Dokument nicht näher benannt werden, gehen davon aus, dass Nordkoreas vergangene sechs Atomtests wahrscheinlich zur Entwicklung der verkleinerten Atomsprengköpfe beigetragen hätten. Die Regierung in Pjöngjang hat seit September 2017 keinen offiziellen Atomtest mehr durchgeführt.

          Dass Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un nach Atomwaffen strebt, ist dabei kein Geheimnis. Erst vor wenigen Tagen machte er bei einer Rede deutlich, dass er im Atomwaffenarsenal seines Landes eine Garantie für die Sicherheit sieht. „Dank unserer zuverlässigen und wirksamen nuklearen Abschreckung zur Selbstverteidigung wird es ein Wort wie Krieg in diesem Land nicht mehr geben“, hatten ihn die Staatsmedien Ende Juli zitiert.

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