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Nach Absage Chiles : UN-Klimakonferenz findet in Madrid statt

  • Aktualisiert am

Demonstration für besseren Klimaschutz im September in Madrid Bild: dpa

Wegen der anhaltenden Proteste in Chile hat das Land den Weltklimagipfel abgesagt. Spanien bot an, einzuspringen – und wurde von den Vereinten Nationen nun als Veranstaltungsort bestätigt.

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          Nach der Absage Chiles springt Madrid als Gastgeber für die UN-Klimakonferenz ein. Sie freue sich mitzuteilen, dass das verantwortliche Gremium zugestimmt habe, dass das zweiwöchige Spitzentreffen der Klimadiplomatie vom 2. bis 13. Dezember in der spanischen Hauptstadt stattfinde, teilte die Klimachefin der Vereinten Nationen, Patricia Espinosa, am Freitag mit. Das ist der ursprünglich angesetzte Zeitraum für die Konferenz.

          Spaniens Regierung hatte Hilfe angeboten, nachdem Chile wegen der heftigen sozialen Proteste im Land abgesagt hatte. Die Weltklimakonferenz gilt als einer der bedeutendsten Gipfel der Vereinten Nationen und ist mit mehreren zehntausend Besuchern und Abgesandten mit erheblichem organisatorischen Aufwand verbunden. Der Gipfel sollte vom 2. bis 13. Dezember in Santiago de Chile stattfinden.

          Zuvor hatte sich bereits Nordrhein-Westfalen mit seinem UN-Standort Bonn bereiterklärt,  einzuspringen. Das Klimasekretariat der Vereinten Nationen hat seinen Sitz in Bonn. Eigentlich wechseln die Weltregionen sich mit der Konferenz ab. 2017 hatte der Inselstaat Fidschi den Vorsitz, Bonn half aber als Gastgeber aus.

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