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Nordkorea : UN: Keine Veränderung bei Menschenrechten

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Tomas Ojea Quintana, der UN-Sonderbeauftragte, spricht am Dienstag in New York über die Zustände in Nordkorea. Bild: AP

Seit dem Treffen zwischen Donald Trump und Kim Jong-un scheint Nordkorea auf der internationalen Bühne rehabilitiert. Doch im Land selbst herrschen nach wie vor grausame Zustände.

          Seit dem Gipfeltreffen zwischen Amerikas Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un im Juni hat es in Nordkorea nach Einschätzung der Vereinten Nationen keine Verbesserung bei den Menschenrechten gegeben.

          Die Situation in dem kommunistischen Land habe sich nicht substantiell verändert, sagte der UN-Sonderbeauftragte Tomas Ojea Quintana am Dienstag in New York. Er forderte, das Thema bei weiteren Gesprächen nicht beiseite zu lassen. „Ja zum Frieden, aber der Frieden muss auf der Einhaltung von grundlegenden Freiheiten und Menschenrechten basieren.“

          Ojea Quintana bekommt derzeit keinen Zugang nach Nordkorea, deswegen basieren seine Einschätzungen auf Interviews mit kürzlich geflohenen Exil-Nordkoreanern.

          Laut Amnesty International sitzen in dem abgeschotteten Land rund 120.000 politische Gefangene in Lagern ein, Meinungs-, Presse- und Bewegungsfreiheit sind stark beschränkt.

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