https://www.faz.net/-gpf-9e9fe

UN-Generalsekretär : Guterres: Klimawandel bringt Welt an Abgrund

  • Aktualisiert am

Sorgt sich wegen des Klimawandels: UN-Generalsekretär Antonio Guterres Bild: AP

Bis 2020 müsse die Welt entschlossen handeln, ansonsten sei der Klimawandel nicht mehr aufzuhalten. Er appellierte an die Staaten, die Pariser Klimavertrag ernst zu nehmen.

          1 Min.

          UN-Generalsekretär António Guterres hat vor den katastrophalen Folgen des Klimawandels gewarnt. Die Welt nähere sich dem Abgrund und sei existenziell bedroht, betonte Guterres am Montag in New York. Die Menschen müssten bis 2020 entschlossen handeln. Sie müssten sich vom Verbrauch fossiler Brennstoffe lösen. Sonst werde der Klimawandel immer schneller und sei nicht mehr aufzuhalten sein, unterstrich Guterres.

          Die Hitzewellen des Sommers seien ein Vorbote auf eine gefährliche Zukunft, sagte der UN-Generalsekretär. Er appellierte an Politiker, Wirtschaftsvertreter und Wissenschaftler, entschlossen die Führung im Kampf gegen die Erderwärmung zu übernehmen.

          Die Staaten müssten den Pariser Klimavertrag ernst nehmen. Vor drei Jahren hatten sich die Regierungen geeinigt, den Temperaturanstieg auf unter zwei Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Das Paris-Abkommen sei das absolute Minimum, um den Klimawandel zu bekämpfen, betonte Guterres.

          Der Generalsekretär will die Erderwärmung auch in der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in zwei Wochen zur Sprache bringen. Zudem soll ein UN-Klimagipfel in einem Jahr stattfinden.

          Weitere Themen

          Hongkonger Behörden lassen Bücher aus Bibliotheken entfernen Video-Seite öffnen

          Gefährliche Werke : Hongkonger Behörden lassen Bücher aus Bibliotheken entfernen

          Nach Verabschiedung des Sicherheitsgesetzes für Hongkong werden in der Sonderverwaltungszone pro-demokratische Bücher zensiert. Werke des jungen Aktivisten Joshua Wong oder der Politikerin Tanya Chan sind in den Bibliotheken der Stadt nicht mehr erhältlich. Medienberichten zufolge wolle Hongkongs Kulturbehörde prüfen, ob die Bücher gegen das Gesetz verstoßen.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.