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Britische Rassismusstudie : Reinwaschung des Sklavenhandels?

Eine „Black Lives Matter“-Demonstration im August 2020 in London Bild: AP

Eine von der britischen Regierung in Auftrag gegebene Studie findet keinen systemischen Rassismus im Land. Von Fachleuten kommt scharfe Kritik. Die Untersuchung schüre Rassismus, heißt es.

          3 Min.

          Der amerikanische Präsident Joe Biden spricht von „systemischem Rassismus“ in den Vereinigten Staaten, und viele Briten glauben selbiges in ihrem Land zu erkennen. Entsprechend laut fiel die Kritik an einer von der Regierung initiierten Studie aus, die unlängst zu einem nuancierteren Ergebnis gelangte. Inzwischen wird sie international angeprangert. Eine Arbeitsgruppe der UN hielt der Studie am Montag vor, die „weiße Supremität zu normalisieren“ und sogar „Rassismus zu schüren“.

          Jochen Buchsteiner
          Politischer Korrespondent in London.

          Die elf Mitglieder der „Commission on Race and Ethnic Disparities“ dürften geahnt haben, dass ihre Ergebnisse nicht unvoreingenommen diskutiert werden. Sie gehören zwar, mit einer Ausnahme, ethnischen Minderheiten an, gelten aber unter Anti-Rassismus-Aktivisten als „Dissidenten“. Zusammengestellt wurde die bunte Gruppe, zu der Wissenschaftler, ehemalige Polizisten, Journalisten, Unternehmer und ein Arzt gehören, von Munira Mirza, einer Mitarbeiterin des Premierministers Boris Johnson.

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