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Wahlkampf in Amerika : Obama laut Umfrage weiterhin vor Romney

  • Aktualisiert am

Den jüngsten Umfragen zufolge hat Barack Obama allen Grund zur Freude. Bild: dapd

In 40 Tagen findet in den Vereinigten Staaten die Präsidentschaftswahl statt. Umfragen in den vergangenen Tagen zeigen, Amtsinhaber Barack Obama führt in der Wählergunst vor seinem Rivalen Mitt Romney.

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          Barack Obama liegt 40 Tage vor der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten laut Umfragen weiterhin vor seinem republikanischen Rivalen Mitt Romney. Gemäß einer am Donnerstag veröffentlichten Befragung im Auftrag der Nachrichtenagentur Reuters würden 49 Prozent der Amerikaner den demokratischen Präsidenten wählen, 42 Prozent seinen Herausforderer. Seit Anfang September liegt Barack Obama in vielen Umfragen vor Romney. Wahlstrategen der Republikaner haben gesagt, das Rennen sei nach ihren eigenen Erhebungen deutlich knapper.

          Die Amerikaner trauen dem amtierenden Präsidenten bislang eher als Romney zu, eine Krise im Nahen Osten zu bewältigen. 49 Prozent der Teilnehmer an einer Umfrage der Nachrichtenagentur Bloomberg gaben an, Obama könne besser mit unvorhersehbaren Ereignissen in der Region umgehen. 38 Prozent halten Romney in diesem Punkt für den geeigneteren Kandidaten.

          Zustimmung auch in der Außenpolitik

          Bei den Bürgern, die zur Wahl gehen wollen, steht es zwischen den beiden Kandidaten in Bezug auf andere politische Fragen beinahe unentschieden. 49 Prozent der Befragten unterstützen Obamas Haltung zu Iran. Sie sind der Meinung, die Vereinigten Staaten sollten zusätzliche Zeit für Diplomatie und Wirtschaftssanktionen einplanen, und Israel von einem Angriff abraten. 32 Prozent sind der Meinung, die Amerikaner sollten Iran gemeinsam mit Israel angreifen.

          Romney versucht die Spannungen in der arabischen Welt für sich zu nutzen - erfolglos. Die Bloomberg-Umfrage weist kaum darauf hin, dass die Kritik der Republikaner an der Außenpolitik des Präsidenten Wählerstimmen beschert. Vor zwei Wochen hatte der Herausforderer Obama für seine Reaktion auf die Proteste in Libyen und Ägypten kritisiert. Die Präsidentschaftswahl findet am 6. November statt.

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