https://www.faz.net/-gpf-865gw

Amerikanischer Wahlkampf : Hillary Clinton beinahe so unbeliebt wie Donald Trump

  • Aktualisiert am

In Iowa ist nur Trump unbeliebter als Clinton. Bild: AFP

Clinton und Trump gehören zu den prominenten Anwärtern auf die amerikanische Präsidentschaftswahl 2016. Wirklich beliebt sind aber weder die Demokratin noch der Republikaner bei der Mehrheit der Amerikaner.

          1 Min.

          Die Präsidentschaftsanwärterin der Demokraten Hillary Clinton ist bei der Mehrheit der amerikanischen Wähler beinahe so unbeliebt wie der Republikaner Donald Trump. Das ergab zumindest eine Umfrage in den Bundesstaaten Iowa, Colorado und Virginia, die zu den sogenannten „Swing States“ gehören, also Staaten, in denen bei Präsidentenwahlen in der Regel weder für Republikaner noch Demokraten ein klarer Sieg abzusehen ist. Das sind die Ergebnisse einer Mitte Juli durchgeführten Umfrage der Quinnipac University im Bundesstaat Connecticut.

          Mehr als die Hälfte der Befragten befanden, dass im Rennen um die Nachfolge von Barack Obama Clinton weder ehrlich noch vertrauenswürdig sei und dass ihr die Probleme und Bedürfnisse der Befragten egal seien. Auch im direkten Duell gegen die ebenso für die Wahl in Frage kommenden Republikaner Scott Walker und Jeb Bush zieht die ehemalige Außenministerin und Frau des früheren Präsidenten Bill Clinton bei den Befragten den Kürzeren.

          Der Multimilliardär Donald Trump bildet sowohl in Iowa als auch Virginia das Schlusslicht des Rankings, bei dem die Teilnehmer gefragt wurden, wie positiv oder negativ sie einen Kandidaten sehen. In Colorado war nur der Republikaner Chris Christie unbeliebter. Trump hatte in den vergangenen Wochen insbesondere mit abfälligen Bemerkungen über mexikanische Immigranten sowie über den republikanischen Senator und ehemaligen Präsidentschaftskandidaten John McCain auf sich aufmerksam gemacht.

          Nach einer anderen Umfrage des Fernsehsenders CNN Ende Juli führen sowohl Clinton als auch das Trump das Feld für die Präsidentschaftsnominierung ihrer jeweiligen Partei an. 57 Prozent der Demokraten würden damit Hillary Clinton in den Wahlkampf schicken, für 19 Prozent der Republikaner wäre Trump der gewünschte Kandidat. Ihm folgen Jeb Bush (15 Prozent) und Scott Walker (10 Prozent).

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Ein Reisepass aus Malta (hier von unserem Illustrator verfremdet) ist manchen Investoren viel Geld wert.

          Staatsbürgerschaftshandel : Goldene Pässe für Superreiche

          EU-Länder wie Zypern und Malta verkaufen ihre Staatsbürgerschaft gegen teures Geld. Ist das in Ordnung? Christian Kaelin, der als „König der Pässe“ bekannt ist, verteidigt das Geschäftsmodell.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.